Solikundgebung am 16. März 2014 #KÄMPA SHOWAN

Meckerecke und Frittenfettwünsche

Re: Solikundgebung am 16. März 2014 #KÄMPA SHOWAN

Beitragvon mr. bungle » 16.03.14 20:41

Wer, außer uns hat denn Kenntnis von unserem Aufmarsch genommen?


facebook. ;)

im ernst: wär natürlich schöner gewesen mit jemandem aus der botschaft dabei. so gesehen wäre montag um 12 uhr na klar günstiger gewesen, aber dann hätten wir da zu fünft gestanden. sicher schade, aber deshalb war die veranstaltung doch nicht für'n arsch. sie war ein mosaik der derzeit allenorts stattfindenden soli-bekundungen, und das finde ich als zeichen durchaus wichtig.
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Re: Solikundgebung am 16. März 2014 #KÄMPA SHOWAN

Beitragvon Alles für den Club » 16.03.14 20:50

danke an alle die in der vorbereitung mitgewirkt haben und an alle die da waren.
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Re: Solikundgebung am 16. März 2014 #KÄMPA SHOWAN

Beitragvon Alles für den Club » 16.03.14 20:56

ich glaube wir sind schon mehr als aktiv, aber das hier war weder als wutdemo noch als großes netzwerktreffen/plenum was auch immer gedacht sondern um unsere solidarität mit anderen menschen zum ausdruck zu bringen und zu teilen. klar hätten wir uns auch gefreut wenn die botschaft dabei gewesen wäre. von der botschaft konnte aber leider niemand.
Zuletzt geändert von Alles für den Club am 16.03.14 21:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Solikundgebung am 16. März 2014 #KÄMPA SHOWAN

Beitragvon zéro cinq » 16.03.14 21:03

ich finde den vorwurf eine ziemliche frechheit.
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Re: Solikundgebung am 16. März 2014 #KÄMPA SHOWAN

Beitragvon Luette » 16.03.14 21:20

Auf den Sonntagabend 90 Menschen hinzumobilisieren und eben nicht nur TeBe zu präsentieren ist ok.
Das was Schweden-Klaus kritisiert ist die Außenwirkung die quasi bei 0 lag. Die Redebeiträge kannten wir quasi, zumindest die Inhalte. wichtig ist also daher danach die PR-Arbeit. Und das läuft via Soziale Netzwerke. Und wir sollten nicht vergessen, es war vor allem ein Zeichen für Showan und für Menschen, welche von Homophobie betroffen sind. Und die haben das sicher mitbekommen und sich drüber gefreut.

Hier meine Fotos von der Kundgebung http://www.flickr.com/photos/soer ... 445010205/
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Re: Solikundgebung am 16. März 2014 #KÄMPA SHOWAN

Beitragvon zéro cinq » 16.03.14 21:30

schweden-klaus hat geschrieben:ich komme grad von dieser "Demo" und ich hatte den Eindruck, dass es vielen Menschen eher darum ging (Te-Be)- Präsenz zu zeigen und das eigene Gewissen zu beruhigen, als aktiv gegen den alltäglichen Nazismus vorzugehen.


das ist unverschämt. ich muss mir nicht unterstellen lassen, es nicht ernst zu meinen mit dem kampf gegen nazis, nur weil ich z.b. auf der kundgebung ein tebe-banner hochgehalten haben. und dann müsste mir auch nochmal jemand erklären, um was es eigentlich bei einer "richtigen" demo geht, wenn nicht darum, präsenz zu zeigen. vielleicht war der ort dann doch nicht so richtig gut gewählt für einen sonntagnachmittag, aber ich fand es insgesamt recht gelungen.
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Re: Solikundgebung am 16. März 2014 #KÄMPA SHOWAN

Beitragvon schweden-klaus » 16.03.14 21:39

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Re: Solikundgebung am 16. März 2014 #KÄMPA SHOWAN

Beitragvon mr. bungle » 16.03.14 21:47

tolle bilder aus malmö. aber hoffentlich nicht als antwort auf die vorangegangenen beiträge gemeint, im sinne von: so sieht eine echte demo aus. das wäre dann schon etwas absurd.
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Re: Solikundgebung am 16. März 2014 #KÄMPA SHOWAN

Beitragvon schweden-klaus » 16.03.14 22:00

Hey Leute ,
um jetzt nicht missverstanden zu werden. Nur weil ich die Demo ziemlich unspektakulär fand (ich will auf ner Demo auch den entsprechenden Gegner haben, dem ich mein Anliegen in angemessener Form entgegen - brüllen,, kreischen, schreien , schlagen... kann), finde ich es natürlich supertoll, dass alle, die da waren, da waren.
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Re: Solikundgebung am 16. März 2014 #KÄMPA SHOWAN

Beitragvon mr. bungle » 17.03.14 11:14

Das Gefühl, quasi unter Abwesenheit der Öffentlichkeit zu demonstrieren, war tatsächlich ein etwas seltsames und konterkariert natürlich den Begriff auf gewisse Weise. Die Konfrontation mit homophoben Einstellungen, die du offenbar vermisst hast, hätte man vor den Gropiuspassagen oder am Helene-Weigel-Platz sicher eher bekommen (gleichwohl auch nicht an einem Sonntag), aber in dem Fall ging es eben in erster Linie um eine - auf virtuellem Weg durchaus öffentlichkeitswirksame - Soli-Bekundung nach Malmö als darum, Oma Pachulke auf ihrem Sonntagsspaziergang oder ein paar Bolle-Berliner auf Shopping-Tour zum Nachdenken anzuregen. So gesehen finde ich die nordischen Botschaften als Hintergrund schon gut gewählt, auch wenn beispielsweise der Nolli eine durchaus brauchbare Alternative gewesen wär.

Dass der Botschafter keine Zeit hatte, konnte niemand wissen - willst die Kundgebung deshalb wieder abblasen? Anmeldung, Mobilisierung, Organisatorisches etc., wie das bei derlei akuten Anlässen eben ist, mussten halt in einem extrem knapp bemessenen Zeitfenster stattfinden, so gesehen bin ich unterm Strich absolut zufrieden, zumal das extrem ungemütliche Wetter mit Sicherheit eine ganze Reihe von Leuten abgehalten hat.

Dass leicht angepisst auf Vorwürfe, es sei den Teilnehmern nur um Selbstdarstellung und nicht um die Sache gegangen etc., reagiert wird, ist da nicht so verwunderlich. Gemessen an den wenigen Leuten, die wir sind, stellt FfgH durchaus einiges auf die Beine und hat gewissermaßen eine seit nunmehr zwei Jahren stattfindende Dauerdemo quer durch die Stadien Europas ins Rollen gebracht. Deshalb ist es halt auch Quatsch, die gestrige Veranstaltung isoliert zu betrachten und nicht als Teil dessen, was während der vergangenen Tage an den verschiedensten Orten, nicht zuletzt gestern direkt in Malmö, stattfgefunden hat. Ich fand die Kundgebung, im Rahmen des Machbaren, jedenfalls durchaus gelungen. Danke an alle, die sich trotz frustrierenden Kicks und ätzenden Winds nicht vom Erscheinen abhalten haben lassen!
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